

Wohnmobil am
bayerischen Main
Aschaffenburg · Klingenberg · Miltenberg · Wertheim
- 600 Kilometer Mainradweg
- Churfranken, Spessart, Odenwald
- Saison März bis Oktober
- Plätze am Wasser statt am Gewerbegebiet
- Zufahrtsbreiten und Durchfahrtshöhen
- Strom, Wasser, Entsorgung im Detail

Der Fluss als Route
Die engsten Kurven. Die schönsten Plätze.
Mainkilometer ist ein redaktioneller Wegweiser für Wohnmobilreisen zwischen Aschaffenburg und Wertheim; dem Abschnitt, an dem der Main schmal wird, die Hänge steil werden und die Orte klein bleiben.
Zwischen Spessart und Odenwald liegen die Stellplätze, die in den großen Verzeichnissen zu kurz kommen: fünf Gehminuten in die Altstadt statt fünf Kilometer zum Gewerbegebiet, Steillagen über dem Wasser, Fähren statt Umleitungen. Wer dort steht, hat den Mainradweg vor der Tür und die Rotweinlagen von Churfranken im Rücken.
Wir schreiben jede Etappe so, wie sie mit einem sieben Meter langen Fahrzeug wirklich zu fahren ist, mit der Stelle, an der die Straße eng wird, der Zufahrtsbreite und der Frage, ob die Versorgung im März schon offen hat. Was ein Platz technisch vorhält, steht in der Praxis am Platz; was am Klingenberger Ufer stand, in der Chronik.
Zur Platzübersicht

Etappe für Etappe
Rund 600 Kilometer von der Quelle bis zur Mündung. Wir beschreiben die Etappen am Untermain mit dem Platz am Anfang und am Ende, nicht mit dem Parkplatz.
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Klingenberg a. Main Die Rotweinstadt am Untermain.
Fachwerk am Hang, Steillagen über dem Fluss, die Clingenburg darüber und das Alte Gewürzamt in der Gasse. Der Platz liegt unterhalb der Mainbrücke, fünf Minuten von der Altstadt und direkt an der Fahrrinne.
Von hier führen die Wege in die Häckerwirtschaften der Umgebung, über die Fähre nach Trennfurt und weiter am Ufer entlang nach Miltenberg. Wer den Hang hinaufgeht, steht nach zehn Minuten zwischen den Rebzeilen und sieht den Fluss von oben: der Ausblick, für den die Strecke bekannt ist.
Der rote Buntsandstein unter den Terrassen speichert die Tageswärme und gibt sie nachts ab. Genau deshalb reift hier Spätburgunder, wo es weiter nördlich in Franken schwierig wäre, und deshalb heißt der Ort Rotweinstadt.
Ortsporträt lesenPraxis am Platz Strom, Wasser, Entsorgung.
Was ein Platz wirklich hat, steht selten vollständig im Verzeichnis. Wir notieren Ampere und Watt, ob die Säule Münzen oder Karte nimmt, wie breit die Zufahrt ist und ob die Entsorgung im März schon offen hat.
Dazu die Dinge, die erst vor Ort auffallen: Gefälle, Bodenbeschaffenheit nach Regen, Nachtruhe an der Bundesstraße.
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im Überblick

Was am Ufer stand Die Chronik des Platzes.
Der Platz unterhalb der Mainbrücke wird seit den frühen 2000er-Jahren betrieben: vierzig Stellplätze am Wasser, fünfzehn in einem angelegten Park, jeder sechs Meter breit, Angeln direkt vom Fahrzeug aus.
2011 erreichte er den zweiten Platz in einem Promobil-Ranking, für einen Platz dieser Größe an einem Nebenabschnitt des Mains eine bemerkenswerte Einordnung, und der Grund, warum er über Jahre in Verzeichnissen, Foren und Reisemagazinen auftauchte. Heute führt ihn ein anderer Betreiber unter neuem Namen weiter.
Erzählt ist das hier, weil es für die Strecke typisch ist: ein kleiner Platz am Wasser, von privater Hand angelegt, in Laufweite einer Altstadt, über Jahre geführt und irgendwann übergeben. So ist die Geschichte der meisten Plätze am Untermain; sie wird selten aufgeschrieben.
Zur ChronikDie Strecke
Achtzig Kilometer Fluss. Sechs Orte, fünf Plätze.
Von Aschaffenburg bis Wertheim sind es knapp achtzig Kilometer, und keine Etappe dazwischen dauert länger als eine halbe Stunde. Das ist der eigentliche Grund, warum diese Strecke für eine erste längere Reise taugt: wer sich verschätzt, ist nie weit vom nächsten Platz entfernt.
Die B469 nimmt den Durchgangsverkehr auf, die Uferstraßen bleiben ruhig, und die Orte liegen in Abständen von sechs bis zehn Kilometern. Aschaffenburg ist städtisch und gut befestigt, Obernburg römisch und still, Klingenberg steil und eng, Miltenberg das Postkarten motiv der Region, Wertheim der Punkt, an dem die Tauber in den Main mündet.
Fähren queren den Fluss an mehreren Stellen und ersparen mit dem Rad zehn Kilometer Umweg. Für ein Fahrzeug über sieben Meter sind einige davon zu klein; welche, steht bei den Etappen.
Alle Plätze der Strecke

Saison und Pegel
März bis Oktober. Und der Blick auf den Pegel.
Die meisten Plätze am Untermain öffnen Anfang bis Mitte März und schließen Ende Oktober. Einzelne befestigte Plätze sind ganzjährig offen, aber ohne Wasser, sobald es friert; die Versorgungsstationen werden erst nach dem letzten Frost freigegeben. Vor April lohnt deshalb ein Anruf, sonst steht man auf einem offenen Platz ohne Anschluss.
Der zweite Punkt, den ortsfremde Reisende unterschätzen: die Uferwiesen sind Überflutungsflächen, und das ist ihr Zweck. Nach starkem Regen im Spessart kann ein Platz binnen eines Tages geschlossen werden. Die Pegelstände sind öffentlich abrufbar, und im Winterhalbjahr gehört ein Blick darauf zur Planung wie der Tankstopp.
Wer in der Nebensaison kommt, gewinnt dafür die Plätze am Wasser, die im August drei Tage im Voraus belegt sind, und die Häckerwirtschaften haben im Frühjahr und Herbst ihre Ausschankwochen.
Was ein Platz vorhältWas hier steht
Ein Wegweiser. Kein Platzbetreiber.
Diese Seite nimmt keine Buchungen an und führt keinen Stellplatz. Sie beschreibt, was an einem Platz vorhanden ist, wie die Zufahrt aussieht und wie weit es in den Ort ist, und verweist für alles Betriebliche an den jeweiligen Betreiber. Preise nennen wir bewusst nicht: sie ändern sich jährlich, und eine veraltete Zahl ist schlechter als keine.
Jeder Beitrag trägt das Datum, an dem er erschienen ist. Wo eine Angabe unsicher ist, steht das dabei. Angaben zur Versorgung im Frühjahr sind grundsätzlich beim Platz zu bestätigen, weil der Frostschutz die Öffnung jedes Jahr anders verschiebt.
Wie der Wegweiser entsteht und was er nicht leistet, steht über diese Seite.
Über diese Seite
Alle Beiträge
Der Wegweiser von A bis Z.
Fünfundzwanzig Seiten, nach dem sortiert, wozu sie gebraucht werden, am Platz, auf der Strecke und im Fahrzeug.
Am Platz & Ausrüstung
- Praxis am PlatzStrom, Wasser, Entsorgung
- Software für die PlatzverwaltungDrei Systeme im Vergleich
- 10 Tipps zum PackenStauraum, Gewicht, Reihenfolge
- Schuhe für den SommerDrei Paar, die wirklich mitkommen
- MBT-Schuhe zum CampenAbrollsohlen auf Schotter
- Wäsche unterwegsAnlage, Maschine oder rotieren
- In der Natur unterwegsRücksicht, Haut und hartes Wasser
- Angeln am MainZwei Papiere, Buhnen, Dämmerung
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- Stellplätze am MainAschaffenburg bis Wertheim
- Mainradweg600 Kilometer am Wasser
- ChurfrankenDie Rotweinstadt am Untermain
- Anreise an den MainB469, Fähren, Maintalbahn
- Der Main als Wasserstraße34 Staustufen, 384 Kilometer
- Spessart und OdenwaldDie Höhen über dem Tal
- Mit dem Wohnmobil durch DeutschlandRouten und Etappen
- Günstig durch Europa reisenWo das Geld wirklich hingeht
- Europa mit dem CamperSüden, Norden, Maut und Etappen
- Sicher durch Europa reisenPapiere, Panne, Bordapotheke
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- Allein reisen: SicherheitAnkunft, Gepäck, Regionen
- Campen mit KindernPlatzwahl, Ufer, Regentage
- Spiele fürs WohnmobilZehn Klassiker für den kleinen Tisch
- Auswandern ins UrlaubslandPapiere, Sprache, Probejahr
- Chronik des PlatzesWas am Klingenberger Ufer stand
- Über diesen WegweiserWie er entsteht, was er nicht leistet
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Häufige Fragen
Welcher Abschnitt des Mains ist hier gemeint?
Der bayerische Untermain zwischen Aschaffenburg und Wertheim: rund siebzig Flusskilometer, auf denen die Plätze so dicht liegen, dass eine Tagesetappe an fünf von ihnen vorbeiführt. Nördlich von Aschaffenburg und flussaufwärts hinter Wertheim beginnt jeweils eine andere Gegend, die hier nicht beschrieben wird. Die Übersicht dazu steht unter Stellplätze am Main.
Wann ist am Untermain Saison?
Die meisten Plätze öffnen Anfang bis Mitte März und schließen Ende Oktober. Der Unterschied zwischen den Monaten liegt weniger im Wetter als in der Versorgung: Im März kann die Wasserleitung zur Säule wegen Frostschutz noch abgestellt sein, ab November hat der größere Teil der Plätze Winterpause. Was das für die Ankunft bedeutet, steht in der Praxis am Platz.
Muss man Rad fahren, um hier etwas anfangen zu können?
Nein. Der Mainradweg läuft zwar über die ganze Strecke am Fluss entlang: rund 600 Kilometer insgesamt, davon etwa siebzig am Untermain, aber das Platznetz funktioniert auch ohne Rad. Wer beides verbinden will, findet die vier Etappen, die zu den Plätzen passen, unter Mainradweg.
Warum stehen hier keine Preise und Öffnungszeiten?
Weil sie sich jährlich ändern und eine veraltete Zahl schlechter ist als keine: die Auskunft dazu gibt der Platz selbst. Beschrieben wird stattdessen, was sich langsam ändert: Lage, Untergrund, Versorgung, Anfahrt und was die Gegend ringsum hergibt. Wie diese Seite arbeitet, steht unter Über uns.


